Willkommen

Zernsdorf als Ortsteil der Stadt Königs Wusterhausen liegt südöstlich von Berlin in Mitten eines wunderschönen Seen- und Waldgebietes. Die Einwohnerzahl wächst derzeit sehr stark und die 4000er Marke wird bald erreicht sein. Attraktiv ist der Ort durch die naturnahe Umgebung, die Berlin-Nähe und seine guten Verkehrsverbindungen zu Lande, Wasser und in der Luft (Flughafen Schönefeld und dereinst vielleicht auch BER).

 

Diese Website informiert primär über Historisches und Aktuelles von der Eisenbahn in Zernsdorf und der Bahnlinie Königs Wusterhausen-Frankfurt (Oder). Aber auch von anderen Bahnstrecken in der Region wird berichtet. Vorschläge zur Verbesserung des Verkehrs in und um Königs Wusterhausen finden sich unter Verkehrskonzept und Ausführungen zum Thema umweltschädliche Belastungen unter Umweltschutz. Interessante Ziele für Erholungssuchende werden auf der Seite Touristisches beschrieben. Erfahrungen eines Neubürgers mit den Behörden von Stadt und Kreis finden sich unter Urbi et Orbi. Zu guter Letzt kommen Dichter und Denker zu Wort mit Texten, die auch in der heutigen Zeit ihre  Aktualität nicht verloren haben ("Denkfutter").


Aktuelles

Einsatz von Pflanzengiften bei der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn versprüht jährlich ca. 90 Tonnen Wirkstoffe von Herbiziden, um die Gleise unkrautfrei zu halten. Dabei kommt hauptsächlich der Wirkstoff Glyphosat von Monsanto/Bayer zum Einsatz. Die Bahn ist damit einer der größten Anwender von Herbiziden in Deutschland, was selbstverständlich Auswirkungen auch für benachbarte Gärten und das Grundwasser hat. Die ARD hat das Problem in einer Sendung für Report Mainz am 18. Juni 2019 thematisiert und dazu auch am Bahnhof Zernsdorf Dreharbeiten durchgeführt. Die Strecke KW-Frankfurt/Oder wurde zuletzt Ende Juni 2019 mit einem Zug zur "Vegetationskontrolle" befahren. Wir haben nun Boden- und Grundwasserproben genommen, die derzeit ausgewertet werden.


Reaktivierung vom Bahnstrecken

Presseberichten vom 21. Mai 2019 zufolge wird die Reaktivierung und der Ausbau von Bahnstrecken in Brandenburg gefordert. In der Tat ist das eine Notwendigkeit, denn damit würde im Umland von Berlin der an seine Grenzen stoßende Strassenverkehr wirkungsvoll entlastet. Im Raum Königs Wusterhausen wird der zweigleisige Ausbau der Görlitzerbahn genannt. Aber auch die Reaktivierung der Verbindungen von KW nach Mittenwalde und von Bad Saarow nach Beeskow sollten einbezogen werden (mehr auf der Seite "Verkehrskonzept").

Der Bahnhof Mittenwalde Ost ist heute Ausgangspunkt für Draisinenfahrten
Der Bahnhof Mittenwalde Ost ist heute Ausgangspunkt für Draisinenfahrten

Eisenbahnmuseum in Letschin

Das Museum Letschin wartet mit einer Feldbahn, interessanten Ausstellungstücken der großen Bahn und etlichen Modelleisenbahnanlagen auf.


Strassenausbau-Beitragssatzung

Die Stadt Königs Wusterhausen hat beschlossen, alle Strassen, Wege und Plätze in den Ortsteilen -also auch in Zernsdorf- zu asphaltieren. Die Anlieger müssen bis zu 90% der entstehenden Kosten tragen. Das führt in den meisten Fällen zu übermäßigen Belastungen der betroffenen Bürger, weshalb bundesweit zunehmend dagegen Widerstand geleistet wird. In Bayern haben diese Bürgeraktionen zu Erfolgen geführt: so hat u.a. die Stadt München die Beitragspflicht gestrichen. Das sollte auch in Königs Wusterhausen Schule machen.

Die Bürger zahlen in der Regel Steuern. Aus diesen derzeit sprudelnden Einnahmen müssen alle Ausgaben von Bund, Land und Gemeinden bestritten werden. Es ist nicht einzusehen, warum ausgerechnet für den Strassenbau die Anlieger gesondert zur Kasse gezwungen werden. Baumaßnahmen, die nicht aus Steuern bezahlt werden können, müssen eben verschoben werden. Jede Familie muß notgedrungen mit einem bestimmten Budget auskommen, so auch unsere Verwaltungsbehörden. Es ist höchste Zeit, daß sich die Bürger in Königs Wusterhausen und ganz Brandenburg für die Abschaffung der ungerechten Beitragssatzungen engagieren.

 

Die Landesregierung hat nach Pressemeldungen am  7. Januar 2019 angekündigt, die Strassenausbaubeiträge abschaffen zu wollen. Der Druck seitens der Bürger und die anstehenden Wahlen im Jahre 2019 haben wohl entscheidend zu dieser neuen  Einsicht  beige-tragen.

 


Berlin-Warschau-Express

Am 29. Januar 2019 hielt der Berlin-Warschau-Express der PKP gezogen von zwei DB 218 mit PKP-Lok 370 010 am Zugschluß auch in Zernsdorf. Das war allerdings nur ein Betriebshalt für den umgeleiteten Fernzug. 


InnoTrans 2018 in Berlin

Alle zwei Jahre findet die InnoTrans in Berlin statt, die weltweit größte Messe für Eisenbahntechnik. Alle Aussteller bieten nachhaltige, smarte, intelligente Lösungen für eine bessere Zukunft an. Die Deutsche Bahn ruft gar das Zeitalter der "Digitalen Schiene" aus, womit zunächst die Einführung der Europäischen Zugsicherungssystems ETCS gemeint ist. Andere Länder sind da schon viel weiter. Ausserdem bleibt unklar, wer die Kosten von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr über 20 Jahre dafür in Deutschland übernehmen soll. Die DB gewiß nicht.

Das Besucherinteresse an der Messe ist derart groß, daß - sofern dies alles echte Fachbesucher sind - die Zukunft des Systems "Schiene" gesichert scheint.

 

Impressionen (Bilder per Klick vergrößern)


Bahnstreckenjubiläum und Tag des offenen Denkmals am 09. September 2018

 Es war ein fröhliches Fest am Bahnhof Zernsdorf mit gut 1.000 rundum zufriedenen Besuchern. Die Feuerwehr Zernsdorf sorgte für Deftiges vom Grill für die Gäste und Wasser für die Dampflok, hilfreiche Damen haben Kaffee und leckeren Kuchen geboten, zahlreiche Informationsstände hatten reichlich Zulauf und über allem glänzten Sonne und Schnellzuglok 03 155 mit ihrem historischen Sonderzug. 

 

Wir danken herzlichst allen Unterstützern und Helfern und ganz besonders der Ortsvorsteherin von Zernsdorf. Nach diesen guten Erfahrungen wollen wir ein weiteres Fest in 5 Jahren zum 125. Geburtstag der Bahnstrecke gerne ins Auge fassen. Vielleicht könnten sich dann die Deutsche Bahn, die Stadt Königs Wusterhausen und der Kreis Dahme-Spreewald auch ein wenig dafür interessieren?

 

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