Willkommen

Zernsdorf als Ortsteil der Stadt Königs Wusterhausen liegt südöstlich von Berlin in Mitten eines Seen- und Waldgebietes. Attraktiv ist der Ort durch die naturnahe Umgebung, die Berlin-Nähe und seine guten Verkehrsverbindungen zu Lande, Wasser und in der Luft.

 

Diese Website informiert primär über Historisches und Aktuelles von der Eisenbahn in Zernsdorf und der Bahnlinie Königs Wusterhausen-Frankfurt (Oder), aber auch über andere Bahnstrecken in der Region und die ehemalige Lokomotivfabrik BMAG in Wildau. Vorschläge zur Verbesserung des Verkehrs in und um Königs Wusterhausen finden sich unter Verkehrskonzept und Ausführungen zum Thema umweltschädliche Belastungen unter Umweltschutz. Interessante Ziele für Erholungssuchende werden auf der Seite Touristisches beschrieben. Zu guter Letzt kommen Dichter und Denker zu Wort mit Texten, die auch in der heutigen Zeit ihre Aktualität nicht verloren haben ("Denkfutter"). 

 

An sich sollte hier diese meist erfreulichen Dinge im Vordergrund stehen. Leider rufen die insuffizienten Ämter hierorts viel Kritik und Widerspruch hervor. Auf der Startseite und auf der Seite Urbi et Orbi müssen daher auch die durchweg schlechten Erfahrungen mit den Behörden von Stadt und Kreis thematisiert werden.


Aktuelles

Am 14. August 2021 von 10 bis 16 Uhr wird das Stellwerk im denkmalgeschützten Bahnhof

Zernsdorf zur Besichtigung geöffnet sein. Ausserdem gibt es einen kleinen Flohmarkt mit

Modellbahnen und Utensilien von der großen Eisenbahn. Wegen Corona werden Besucher 

gebetenihre Anschrift in eine ausliegende Liste einzutragen. Maske bitte nicht vergessen!


Umweltkatastrophe in Deutschland, und was nun?

Eifel und Sauerland, den 18. Juli 2021

Die von der Wetterkatastrophe betroffenen Gebiete in Deutschland sind nun von allen hohen Amtsträgern besucht worden. Betroffenheit wurde geäussert und Hilfen für den Wiederaufbau von Häusern und Infrastruktur wurden versprochen. Diese üblichen Reflexe von Politprofis reichen jedoch jetzt mit Sicherheit nicht mehr aus! Es braucht umgehend konkrete Aktionen gegen die Vergiftung und Plünderung der Erde durch den Menschen. Alle Behörden vom Bund bis zu den Kommunen müssen regulierend umsteuern. Nicht nur die Symptome, sondern  vor allem die Ursachen sind zu bekämpfen...

Und was tut die Stadt Königs Wusterhausen? Wird die Versiegelung von Böden durch Strassen- und Häuserbau einfach so weitergehen? Werden weiter Bäume ohne ersichtlichen Grund gefällt und dann nicht ersetzt? Werden immer mehr Strassenlampen die Lichtverschmutzung vermehren? Werden weiterhin Pestizide im Stadtgebiet freigesetzt? Die Stadt KW muß viele einfache Maßnahmen umsetzen und das sofort: Also pflanzt Bäume, laßt die "Sandpisten" wie sie sind, schaltet die Strassenbeleuchtung teils ab, entlaßt Teile der Landschaft aus der Kontrolle des Menschen. Unsere Lebensgrundlagen sind in akuter Gefahr!

Als Lektüre zu diesem Thema sei das aktuelle Buch " Zu viel für diese Welt" von Reiner Klingholz dringend empfohlen!!!

Das ist nicht Bangladesch, sondern die Eifel...
Das ist nicht Bangladesch, sondern die Eifel...

Großflächiger Einsatz von Pflanzengiften bei der Deutschen Bahn

Zernsdorf, den 15. Juni 2021

Der Spezialzug von Bayer Cropscience zur Vernichtung von Bewuchs in den Gleisen fuhr auch heute wieder auf der Strecke von Königs Wusterhausen nach Frankfurt/Oder über Zernsdorf. Dabei wird der chemische Wirkstoff Glyphosat ausgebracht. In der EU hat das umweltschädigende Glyphosat weitere Zulassung bis Ende 2022 erhalten - zur Freude des Herstellers Bayer. Immerhin hat Bayer das Verfahren eines ungarischen Unternehmens kopiert, mit dem eine Bahnstrecke gescannt wird und nur da Gifte versprüht werden, wo tatsächlich Bewuchs entstanden ist. Dadurch wird die ausgebrachte Giftmenge reduziert. Dennoch: Die Deutsche Bahn, die sich gerne als die grüne Bahn sieht, setzt leider noch immer jährlich tonnenweise Glyphosat ein, obwohl es alternative Verfahren zur Vegetationskontrolle völlig ohne giftige Chemie gibt. 

Der Giftzug am 15. Juni 2021 um 21:00 Uhr im Bahnhof Zernsdorf in Richtung Frankfurt/Oder fahrend
Der Giftzug am 15. Juni 2021 um 21:00 Uhr im Bahnhof Zernsdorf in Richtung Frankfurt/Oder fahrend
Der Zug bei der Rückfahrt am 16. Juni um 01:30 Uhr
Der Zug bei der Rückfahrt am 16. Juni um 01:30 Uhr

Die Deutsche Bahn versprüht jährlich 60 bis 80 Tonnen Wirkstoffe von Herbiziden, um die Gleise unkrautfrei zu halten. Dabei kommt hauptsächlich der Wirkstoff Glyphosat von Monsanto/Bayer zum Einsatz. Die Bahn ist damit der größte Anwender von Herbiziden in Deutschland, was massive Folgen für Insekten, benachbarte Gärten und das Grundwasser hat. Die ARD hat das Problem in einer Sendung für Report Mainz am 18. Juni 2019 thematisiert und dazu auch am Bahnhof Zernsdorf Dreharbeiten durchgeführt. Die Strecke KW-Frankfurt/Oder wurde Ende Juni 2019 mit einem Zug zur "Vegetationskontrolle" befahren. Im Jahr 2020 wurde die Vegetation hier weitgehend per Hand mit Freischneidern entfernt - es geht doch! 

In der Ausgabe Nummer 36 des "Spiegel" vom 31. August 2019 ist ein weiterer Beitrag zum diesem Thema erschienen ("Die Mär von der grünen Bahn"). Am 11.11.2019 hat die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet. Es geht übrigens nicht nur um Glyphosat, sondern um alle von der DB eingesetzten Herbizide.


Ausschreibung Bahnnetz Ostbrandenburg

Berlin, den 02. Juni 2021

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat den Zuschlag im Wettbewerbsverfahren Netz Ostbrandenburg wieder an die NEB Betriebsgesellschaft mbH erteilt. Das Netz Ostbrandenburg umfasst auch die Linie RB36 von Königs Wusterhausen über Zernsdorf nach Frankfurt/Oder. Das Angebot für die Fahrgäste wird durch neue Fahrzeuge, Taktverdichtungen und neue Servicestandards deutlich verbessert. Zukünftig kommen zweiteilige Elektrofahrzeuge mit Batteriespeicher, Typ Mireo von Siemens zum Einsatz. Im reinen Batteriebetrieb haben die Züge eine eher geringe Reichweite von ca. 80 Kilometern. Deshalb muß möglicherweise für die RB36 eine Lademöglichkeit in Beeskow gebaut werden. Die Betriebsaufnahme mit den neuen Zügen ist für Ende 2024 vorgesehen. 

Mireo-Zug (Aufnahme Siemens)
Mireo-Zug (Aufnahme Siemens)

70 Jahre Berliner S-Bahn nach Königs Wusterhausen

Königs Wusterhausen, den 30. April 2021

Am 30. April 1951 wurde die Strecke der Berliner S-Bahn von Grünau nach Königs Wusterhausen feierlich eröffnet. Im Bild ist der erste elektrische Zug Richtung KW zu sehen und der damalige DDR Verkehrsminister Reimann bei einer Ansprache auf Bahnhof Wildau.


Märkische Allgemeine Zeitung vom 19. April 2021

Märkische Allgemeine Zeitung vom 11. Mai 2021

Behördlicher Vandalismus: Stadt KW zerstört mutwillig das Ortsbild am Bahnhof Zernsdorf

Die Stadt Königs Wusterhausen will überraschend die Strasse "Zum Bahnhof" und den Bahnhofsvorplatz kurzfristig ausbauen. Dabei soll das historische Pflaster der Strasse durch Betonverbundsteine ersetzt und sämtliche Bäume abgeholzt werden. Primäres Ziel der Stadt ist es, ordentlich betonierte Autoparkplätze zu schaffen. Gegen die Versiegelung der Flächen und die Fällung der alten Bäume, die mit dem Bahnbau vor mehr als 100 Jahren gepflanzt wurden, setzen sich Anwohner zur Wehr. Da bereits Parkplätze in ausreichender Zahl vorhanden sind und die Zufahrt zum Bahnhof gewährleistet ist, sind die geplanten Maßnahmen nicht nur überflüssig, sondern sogar  kontraproduktiv hinsichtlich Stadt-Finanzen, Umweltschutz und Denkmalschutz.

 

Am 06. Februar 2020 haben im Auftrag der Stadt KW die Fällungsarbeiten begonnen, obwohl gültige Genehmigungen von Denkmalschutz-behörde und Eisenbahnbundesamt nicht vorliegen und auch ein unabhängiges Baumgutachten fehlt. In diesen und andern Punkten hat die Stadtverwaltung die Entscheidungsgremien der Stadt belogen. Ausserdem gab es einen Widerspruch von Bürgern, der von der Verwaltung nicht bearbeitet worden ist. Am 28.02.2020 sind nun alle Bäume bis auf einen gefällt worden. Man kann es getrost als Barbarei, ja als Verbrechen bezeichnen, wenn ohne Not kerngesunde alte Laubbäume gefällt werden. Die Kommunalaufsicht ist eingeschaltet, und es wurde Anzeige erstattet. Die schöne Baumreihe ist nun unwiederbringlich dahin, und der Charakter dieses Ortes ist zerstört! Die Stadt KW plant nicht, wenigstens neue Bäume hier vor dem Bahnhof anzupflanzen und den Parkplatz mit Natursteinen zu pflastern. Cui bono???

 

Übrigens: Für die Einsicht in die Akten des Strassenbauprojekts hat die Stadt KW 265 Euro berechnet. Also zahlt der Bürger für die "Leistungen" seiner Angestellten doppelt. Wucher ist im Geschäftsleben eine Straftat, bei den hiesigen Autokraten wohl die Norm.

 

Im Februar 2021 ist auch der letzte Baum gefällt worden. Der Kahlschlag ist komplett. 

 

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Vorher

nachher


Besondere Lokomotiven im Bahnhof Zernsdorf

17. Mai 2021: Die Siemens Diesel-/Elektrolokomotive Vectron dual mode 248 004 war

auf Leerfahrt von Königs Wusterhausen nach Frankfurt/Oder -

modernste Eisenbahntraktion am historischen Bahnhof Zernsdorf.

04. Dezember 2020: Diesellok 232 182 der Leipziger Eisenbahn Gesellschaft im Bahnhof

Zernsdorf eine Pause, bevor sie einen Kesselwagen aus Grünau holte. Die Lok hat eine

markante Lackierung mit aufgemaltem Motor und Motordaten.

08. Oktober 2020: Dampflok 01 509 war für eine abendliche Stunde zu Gast in Zernsdorf:


Berlin-Warschau-Express

Am 29. Januar 2019 hielt der Berlin-Warschau-Express der PKP gezogen von zwei DB 218 mit PKP-Lok 370 010 am Zugschluß auch in Zernsdorf. Das war allerdings nur ein Betriebshalt für den umgeleiteten Fernzug.