Willkommen

Zernsdorf als Ortsteil der Stadt Königs Wusterhausen liegt südöstlich von Berlin in Mitten eines wunderschönen Seen- und Waldgebietes. Die Einwohnerzahl wächst derzeit sehr stark und die 4000er Marke wird bald erreicht sein. Attraktiv ist der Ort durch die naturnahe Umgebung, die Berlin-Nähe und seine guten Verkehrsverbindungen zu Lande, Wasser und in der Luft (Flughafen Schönefeld und dereinst vielleicht auch BER).

 

Diese Website informiert primär über Historisches und Aktuelles von der Eisenbahn in Zernsdorf und der Bahnlinie Königs Wusterhausen-Frankfurt (Oder). Aber auch von anderen Bahnstrecken in der Region wird berichtet. Vorschläge zur Verbesserung des Verkehrs in und um Königs Wusterhausen finden sich unter Verkehrskonzept und Ausführungen zum Thema umweltschädliche Belastungen unter Umweltschutz. Interessante Ziele für Erholungssuchende werden auf der Seite Touristisches beschrieben. Erfahrungen eines Neubürgers mit den Behörden von Stadt und Kreis finden sich unter Urbi et Orbi. Zu guter Letzt kommen Dichter und Denker zu Wort mit Texten, die auch in der heutigen Zeit ihre  Aktualität nicht verloren haben ("Denkfutter").


Aktuelles

Bürgermeister fordert Ausbau des Strassennetzes und Autobahnanschluß für Amazon !

In einem offenen Brief an die Landeregierung Brandenburgs setzt sich der Bürgermeister von Königs Wusterhausen im August 2019 für den massiven Ausbau des Strassennetzes rund um den Flughafen BER und für eine Autobahnausfahrt in Kiekebusch zu Gunsten der Firma Amazon und anderer Logistiker ein. Wer hat den Mann beauftragt, solche frechen Verdrehungen und Forderungen zu formulieren, die einen Schlag ins Gesicht derer bedeutet, die gegen die Zerstörungen der Umwelt und der Lebensgrundlagen angehen? Der Bürgermeister von KW ist nicht zuständig für den Ort Kiekebusch und sollte sich besser um die Angelegenheiten seiner eigenen Gemeinde kümmern. Die Einwohner von KW bezahlen ihn dafür und nicht für die Interessenvertretung irgendwelcher Großkonzerne, die ohnehin nur prekäre Arbeitsplätze bieten.

Die Aktion des Bürgermeisters hat ein arges G'schmäckle...


Umbau Bahnhof Königs Wusterhausen

Der Bahnhof Königs Wusterhausen ist ein Flaschenhals, weil für fünf einmündende Streckengleise nur drei Bahnsteigleise zur Verfügung stehen.

Nun liegen einige Vorschläge zur Verbesserung der Situation vor. Die Deutsche Bahn möchte ein Kehrgleis südlich des Mittelbahnsteigs einrichten. Das würde zum Teil die früheren Anlagen wiederherstellen, die vor einigen Jahren abgebaut wurden. Eine Entlastung des vielbefahrenen Bahnhofs wäre das aber kaum. Die Partei "Grüne/Bundnis90" wollen das S-Bahngleis an den Hausbahnsteig verlegen und den Mittelbahnsteig für den Fernverkehr nutzen. Das wäre jedoch ein grundlegender Umbau der Anlagen und extrem teuer, weil ein Kreuzungsbauwerk über die Fernbahn nötig wäre. Ausserdem würde immer noch ein Gleis für die RB 36 Richtung Frankfurt/Oder und ein zweites S-Bahngleis für den geplanten 10-Minutentakt fehlen. Große Lösungen sind diese beiden Verschläge nicht.

 

Nachhaltige Abhilfe schafft nur ein weiterer Mittelbahnsteig (siehe unter "Verkehrskonzept" auf dieser Website). Letztlich sind Bahnsteige mit 2 Gleisen für die S-Bahn und mindestens 3 Gleisen für den Fernverkehr notwendig!


Einsatz von Pflanzengiften bei der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn versprüht jährlich ca. 90 Tonnen Wirkstoffe von Herbiziden, um die Gleise unkrautfrei zu halten. Dabei kommt hauptsächlich der Wirkstoff Glyphosat von Monsanto/Bayer zum Einsatz. Die Bahn ist damit einer der größten Anwender von Herbiziden in Deutschland, was selbstverständlich Auswirkungen auch für benachbarte Gärten und das Grundwasser hat. Die ARD hat das Problem in einer Sendung für Report Mainz am 18. Juni 2019 thematisiert und dazu auch am Bahnhof Zernsdorf Dreharbeiten durchgeführt. Die Strecke KW-Frankfurt/Oder wurde zuletzt Ende Juni 2019 mit einem Zug zur "Vegetationskontrolle" befahren. Wir haben nun Boden- und Grundwasserproben genommen, die derzeit ausgewertet werden.

In der Ausgabe des "Spiegel" vom 2. September 2019 ist ein weiterer Beitrag zum diesem Thema erschienen ("Das Märchen von der grünen Bahn").


Strassenausbau-Beitragssatzung

Die Stadt Königs Wusterhausen hat beschlossen, alle Strassen, Wege und Plätze in den Ortsteilen -also auch in Zernsdorf- zu asphaltieren. Die Anlieger müssen bis zu 90% der entstehenden Kosten tragen. Das führt in den meisten Fällen zu übermäßigen Belastungen der betroffenen Bürger, weshalb bundesweit zunehmend dagegen Widerstand geleistet wird. In Bayern haben diese Bürgeraktionen zu Erfolgen geführt: so hat u.a. die Stadt München die Beitragspflicht gestrichen. Das sollte auch in Königs Wusterhausen Schule machen.

Die Bürger zahlen in der Regel Steuern. Aus diesen derzeit sprudelnden Einnahmen müssen alle Ausgaben von Bund, Land und Gemeinden bestritten werden. Es ist nicht einzusehen, warum ausgerechnet für den Strassenbau die Anlieger gesondert zur Kasse gezwungen werden. Baumaßnahmen, die nicht aus Steuern bezahlt werden können, müssen eben verschoben werden. Jede Familie muß notgedrungen mit einem bestimmten Budget auskommen, so auch unsere Verwaltungsbehörden. Es ist höchste Zeit, daß sich die Bürger in Königs Wusterhausen und ganz Brandenburg für die Abschaffung der ungerechten Beitragssatzungen engagieren.

 

Die Landesregierung hat nach Pressemeldungen am  7. Januar 2019 angekündigt, die Strassenausbaubeiträge abschaffen zu wollen. Das soll allerdings nicht für die sogenannten Sandpisten gelten, sondern nur für bereits befestigte Strassen...


Berlin-Warschau-Express

Am 29. Januar 2019 hielt der Berlin-Warschau-Express der PKP gezogen von zwei DB 218 mit PKP-Lok 370 010 am Zugschluß auch in Zernsdorf. Das war allerdings nur ein Betriebshalt für den umgeleiteten Fernzug. 


InnoTrans 2018 in Berlin

Alle zwei Jahre findet die InnoTrans in Berlin statt, die weltweit größte Messe für Eisenbahntechnik. Alle Aussteller bieten nachhaltige, smarte, intelligente Lösungen für eine bessere Zukunft an. Die Deutsche Bahn ruft gar das Zeitalter der "Digitalen Schiene" aus, womit zunächst die Einführung der Europäischen Zugsicherungssystems ETCS gemeint ist. Andere Länder sind da schon viel weiter. Ausserdem bleibt unklar, wer die Kosten von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr über 20 Jahre dafür in Deutschland übernehmen soll. Die DB gewiß nicht.

Das Besucherinteresse an der Messe ist derart groß, daß - sofern dies alles echte Fachbesucher sind - die Zukunft des Systems "Schiene" gesichert scheint.

 

Impressionen (Bilder per Klick vergrößern)